Nießbrauchrecht

Neben der Immobilienverrentung gibt es noch das Model des Nießbrauchs, bei dem der Verkäufer über mehr Rechte im Umgang mit der Immobilie verfügt. So endet Nießbrauch immer erst mit dem Tod – im Gegensatz zum Wohnrecht, das auch befristet sein kann. Zieht der Bewohner etwa ins Altenheim, kann er als Nießbrauchsberechtigter seine Bleibe vermieten und die Einnahmen behalten – das dürfen Bewohner mit Wohnrecht nicht. Auch der Nießbrauch sollte zum Insolvenzschutz ab erster Stelle im Grundbuch eingetragen werden. Anders als bei der klassischen Leibrente bekommt der Nießbrauchsberechtigte den Kaufpreis auf einen Schlag ausgezahlt. Die Erlöse kann der Ruheständler in einen Sparplan stecken, am Kapitalmarkt anlegen oder mit einer Versicherung einen Vertrag für eine sofort beginnende Rentenversicherung (Sofortrente gegen Einmalzahlung) abschließen. Um den Verkaufspreis zu ermitteln zieht man vom Verkehrswert den Nießbrauchswert ab. Der ergibt sich aus der Miete für die Immobilie pro Jahr multipliziert mit der restlichen Lebenserwartung des Verkäufers. 

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.